Spezielle Themen

Eine Geschichte des japanischen Erbes der Präfektur Okayama

Wir stellen sieben Geschichten der Präfektur Okayama vor, die als Japan Heritage (Japanisches Erbe) zertifiziert wurden. Entdecken Sie durch die Geschichten und Kultur der Region den Charme der jeweiligen Stätten.

  • 冈山县的日本遗产故事

Okayama Japan Heritage Exploration: Eine Reise durch sieben Geschichten auf den Spuren von Japans Erbe

 

Okayama Japan Heritage Exploration: Eine Reise durch sieben Geschichten auf den Spuren von Japans Erbe

 

Bildungserbe-Gruppe im Japan der Frühen Neuzeit - Die Quelle von Lerngeist und guten Umgangsformen -
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Bildungserbe-Gruppe im Japan der Frühen Neuzeit - Die Quelle von Lerngeist und guten Umgangsformen -

Bizen
In der Edo-Zeit wurden in verschiedenen Teilen Japans Bildungseinrichtungen für die breite Öffentlichkeit errichtet. Selbst Akademiker und andere Besucher aus dem Ausland, die damals nach Japan kamen, überraschte dieser Anblick sehr. Die ehemalige Shizutani-Schule in Bizen wurde 1670 von Mitsumasa Ikeda, dem Feudalherrn der Okayama-Domäne, gegründet. Sie ist die erste öffentliche Schule für das gemeine Volk in Japan und die älteste existierende Lehranstalt. Sie bietet beeindruckende Gebäude, wie das Auditorium, das zu den Nationalschätzen zählt, und viele weitere wichtige Kulturgüter. 2015 wurde es zusammen mit der historischen „Ashikaga Schule“ (Tochigi Präfektur) als erstes japanisches Erbe zertifiziert.

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Die Kurashiki Geschichte, die mit einer einzigen Baumwollpflanze beginnt - eine Textilstadt, in der nach japanischem und westlichem Stil gewebt wird -
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Die Kurashiki Geschichte, die mit einer einzigen Baumwollpflanze beginnt - eine Textilstadt, in der nach japanischem und westlichem Stil gewebt wird -

Kurashiki
Kurashiki, das unter der direkten Kontrolle des Tokugawa-Shogunats stand, florierte als Speicherstadt, in der über Wasserwege Waren und Vorräte angeliefert und gespeichert wurden. So entstand ein Stadtbild mit Kaufmannshäusern, die sich entlang des Kurashiki-Flusses aufgereihten. Seit der Mitte der Edo-Zeit wird auf dem weitläufigen Land, das aus dem Seto-Binnenmeer gewonnen wurde, Baumwolle und Binsen angebaut, die dem salzhaltigen Boden standhalten. Die Produktion von Tabi-Schuhen und anderen Produkte florierte dadurch. In der Meiji-Ära entwickelte sich die Textilindustrie durch die Einführung westlicher Technologien weiter. Im Jahr 2017 wurde diese Mischung aus japanischer Tradition und moderner westlicher Industrie als japanisches Erbe anerkannt.

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Sechs alte Brennöfen, die verzaubern – Das Produktionszentrum für Japanische Keramik -
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Sechs alte Brennöfen, die verzaubern – Das Produktionszentrum für Japanische Keramik -

Bizen
Die Orte Bizen, Seto, Raki usw. werden als die „sechs alten Brennöfen“ Japans bezeichnet. Sie sind Top-Produktionszentren für japanische Keramik. Von ihnen hat die Bizen-Töpferware die älteste Geschichte und ist darüber hinaus auch die ultimative, einfachste Form von Keramik, bei der keine Glasur verwendet wird und keine Bilder oder Muster auf die Ware gemalt werden. In der Stadt, in der auch heute noch Töpferwaren hergestellt werden, sind die Ruinen von Brennöfen und schmale Pfade zu den Werkstätten wie ein Labyrinth miteinander verflochten. Zertifiziert als japanisches Erbe im Jahr 2017.

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Ein Ort, entstanden durch die Träume von Männern, die die raue See überquerten - Der Anlaufhafen für Kitamae-bune und das Dorf der Reeder -
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Ein Ort, entstanden durch die Träume von Männern, die die raue See überquerten - Der Anlaufhafen für Kitamae-bune und das Dorf der Reeder -

Tamashima und Shimotsui, die in der Edo-Zeit die Anlaufhäfen für Kitamae-bune Schiffe waren, waren für den Baumwollanbau unverzichtbar. Getrocknete Sardinen und Hering wurde hier als Dünger für die Pflanzen aus Hokkaido und der Tohoku-Region angeliefert. Auf der Rückfahrt wurden die Schiffe mit Baumwolle, Raps, Salz etc. beladen. Ein Handel, der die Region wirtschaftlich florieren ließ. Die Gassen der Hafenstadt, in denen sich die Handelshäuser aneinanderreihen, sind einzigartig und in dieser Form in ländlichen Gegenden oder Burgstädten nicht zu finden. Zertifiziert als japanisches Erbe im Jahr 2018.

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Okayama, die Stadt der "Momotaro Legende" – Die Geschichte der Dämonenvertreibung im Land der Hirse
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Okayama, die Stadt der "Momotaro Legende" – Die Geschichte der Dämonenvertreibung im Land der Hirse

Okayama, Kurashiki, Soja, Akaiwa
In Okayama, das früher auch Kibi Kuni („Land der Hirse“) genannt wurde, gibt es Stätten wie die alte Dämonen-Burg „Kinojo“ und die bei den Hügelgräbern aufgereihten Riesensteine. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde die Gegend Schauplatz der Geschichte des Gottes Kibitsuhiko-no-Mikoto, der die Ura (Dämonen) vertrieb. Der Name Dämonen-Burg verrät bereits, wer in der Burg lebte. Die riesigen Steine sollen Kibitsuhiko-no-Mikoto bei seinem Kampf gegen die Ura als Schutzschild gedient haben. Durch die Vertreibung der Ura blühte das Land der Hirse auf. Es wird vermutet, dass diese alte Geschichte Vorlage für die berühmte Momotaro-Legende ist. Zertifiziert als japanisches Erbe im Jahr 2018.

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Ein Hauch von Ewigkeit auf steinernen Inseln – Die Setouchi Bisan-Inseln, wo Japans Grundstein gelegt wurde -
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Ein Hauch von Ewigkeit auf steinernen Inseln – Die Setouchi Bisan-Inseln, wo Japans Grundstein gelegt wurde -

Kasaoka
Die Granit- und Steinbearbeitungstechniken der Setouchi Bisan-Inseln waren Lange die Stütze der japanischen Bauwirtschaft und Architektur. Westliche Architektur wie das Hauptgebäude der „Bank of Japan“, das die Modernisierung Japans symbolisiert, die Steinmauern der Burg Osaka, die zu den Vertretern der modernen Burgen zählt, wurden aus den Steinen dieser Inseln errichtet. Über 400 Jahre lang wurden hier Steine für Bauwerke abgebaut, bearbeitet und über das Meer befördert. Es entstand eine einzigartige Wirtschaftskultur, die von den Menschen, die mit und durch die Steine leben, getragen wurde. Zertifiziert als japanisches Erbe im Jahr 2019.

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Der Geburtsort des „Japan Red“ - Bitchu Fukiya, die Stadt des Bengala-Eisenoxids und Kupfers -
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Der Geburtsort des „Japan Red“ - Bitchu Fukiya, die Stadt des Bengala-Eisenoxids und Kupfers -

Takahashi
Fukiya ist einer Bergbaustadt, die einst mit durch die Produktion von Eisenoxid (Bengala) und Kupfer florierte. Die roten Pigmente wurden in das ganze Land geliefert, wo sie beim Bau von Schreinen und Tempeln, sowie bei der Herstellung von Kutani- und Imari-Keramik oder auch für Wajima-nuri Lackwaren eingesetzt wurden. In zahllosen Kunsthandwerken, die Japan repräsentieren, findet sich die besondere Pigmentfarbe wieder, die auch als „Japan Red“ bezeichnet werden kann.
Wohlhabende Kaufleute, die mit der Bengala-Produktion ein Vermögen machten und überall in der Stadt Häuser errichteten, schufen ein einzigartiges Stadtbild mit roten Kacheln und mit Bengala gefärbten Gittern, das noch heute viele Besucher anzieht. Zertifiziert als japanisches Erbe im Jahr 2020.

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Momotaro, Find the truth behind the legend.

Copyright Okayama Prefectural Tourism Federation. All Right Reserved.
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